Vaporizer - Cannabis Verdampfer

Sind Vaporizer schädlich?

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Sind Vaporizer schädlich? Um diese Frage beantworten zu können muss man zuerst einmal wissen was genau beim vaporisieren geschieht. Da das Cannabis nicht entzündet wird können auch nicht so viele gefährliche Stoffe entstehen. Doch ganz unbedenklich ist das verdampfen von THC auch wieder nicht.

Vaporizer für Anfänger

Gerade für Anfänger stellt das vaporisieren eine große Herausforderung dar. Da viele Cannabis Konsumenten ihre ersten Erfahrung mit einer Bong oder einem Joint machen sind sie starken und kräftigen Rauch gewöhnt. Da dies beim verdampfen nicht der fall ist, wenden sich die meisen meist nach dem ersten Versuch wieder ab. Obwohl der Vapo viel mehr Wirkstoffe freisetzt als jede andere Cannabis Konsumform.

Weibliche Hanfsamen

Das liegt daran das zur besseren Verbrennung des Cannabis Tabak zugemischt wird. Und genau dieser Nikotinflash fehlt dann beim verdampfen. Doch nicht nur das schreckt viele Kiffer ab. Auch wissen die meisten nicht wie man den Vaporizer richtig verwenden kann. Diese und noch andere Gründe, wie etwa die teuren Anschaffungskosten, verhindern eine breite Verbreitung der Cannabis Verdampfer.

Verbrennung vs. Verdampfen

Wie oben bereits erwähnt entstehen die krebserregende Stoffe beim Rauchen durch die Verbrennung. Diese gelangen durch das einatmen in unsere Lungen und können dort Krebs verursachen. Genauso wie Tabak ist Cannabis eigentlich nicht giftig erst durch die Verbrennung entstehen die gefährlichen Stoffe.

Beim vaporisieren wird dies verhindert. Das Pflanzenmaterial wird nicht verbrannt, sondern mit heißer Luft umströmt. Dadurch entstehen sehr viel weniger giftige Stoffe als beim verbrennen. Dies ist durch die geringe Verdampfungstemperatur von THC möglich. Bei ungefähr 200 Grad geht es in den gasförmigen Zustand über und kann somit inhaliert werden.

Vaporizer können schädlich sein

Auch wenn es sich hierbei um eine ganz milde Methode handelt um das THC zu lösen. bilden sich trotzdem noch geringe Mengen an Feinstaub die die Lunge schaden können. Doch ist das im Vergleich zu einer Zigarette oder Bong vernachlässigbar. Wer auf ganz sicher gehen will kann sich an seinen Vaporizer auch eine Wasserkühlung anschließen. Damit sollte die Belastung gegen Null gehen und somit dem Rauchvergnügen mit Cannabis nichts im Wege stehen.

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7 Gedanken zu „Sind Vaporizer schädlich?“

  1. Ich bin auch vom Rauchen aufs Vapen umgestiegen genau su dem Grunde der Schädlichkeit. Das mit dem Wasserfilter habe ich noch nicht probiert, aber welche Möglichkeiten der Einnahmen gibt es noch die wirklich am harmlosesten ist?

  2. Ganz genau!

    Und wenn man es noch schonender haben will dann muss man sein Cannabis schon essen.

  3. Ich wäre vorsichtig mit solchen Behauptungen, dass man Cannabis doch einfach essen sollte.

    Dadurch dass Cannabis meist verarbeitet wird, damit der Wirkstoff sich richtig entfalten kann, schätzen das gerade Unerfahrene meistens falsch ein wieviel man denn jetzt nehmen muss.
    Auch dadurch dass der gewünschte Effekt viel später Eintritt als geraucht oder gedampft (ca. 1 std bis noch länger, je nachdem wieviel vorher gegessen wurde), ist eine genaue Dosierung eher von erfahrenen Usern möglich.
    Bei Fehleinschätzung kann einem die wirkung echt umhauen und Neulingen wirklich auch Panik bereiten.

  4. Ich denke dass ein Vapo keine gesundheitlichen Schädigungen hervorrufen kann. Als gesunde Alternative zum Vapo kommt, wie schon erwähnt, orale Aufnahme in Frage. Aber ich denke nicht, dass das für jeden die beste Wahl ist, da die Wirkung zu stark sein kann und überhaupt nicht dosierbar ist.

    Habt ihr schon Erfahrungen mit legen CBD-Ölen oder Kapseln gemacht? Ist auch entspannend, legal und nicht gesundheitsschädlich. Finde das die beste Wahl.

    Schaut doch mal auf die Seite:

    https://cannabis-hanf-produkte-legal.de/

  5. Danke, sehr informativer Artikel! Kleine Anmerkungen hätte ich dazu noch: „Genauso wie Tabak ist Cannabis eigentlich nicht giftig“ – Das ist so nicht richtig! Im Tabak (auch ohne industrielle Zusätze) ist Nikotin enthalten. Dieser Wirkstoff hat für die Pflanze den Zweck, Schädlinge abzuwehren. Er IST giftig! Dass „Cannabis eigentlich nicht giftig“ sei, lese ich nicht hier zum ersten Mal. Dieses Missverständnis entstand vermutlich durch mündliche Überlieferung. Richtig ist: Die im Cannabis enthaltenen Wirkstoffe THC und CBD sind keine Gifte. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Pflanze Cannabis per se ungiftig ist, denn: Unter Konsumenten sind mehrheitlich Sativa-artige Sorten gefragt und Sativa ist eine an erhöhte Schädlingsbedrohung angepasste Variante der Cannabis-Pflanze. Ihr Konsum ist im toxikologischen Sinne weit bedenklicher als der von Indica, denn: Nebst der buschigen Wuchsform sind es die sog. „Terpenoide“, die die Schädlinge abwehren sollen. Und wie ihr euch vielleicht schon denken könnt: Nicht umsonst erinnert das an das Reinigungsmittel Terpentin. Diese beißenden Stoffe sind für die gegenüber Indica ganz andere Rauschwirkung verantwortlich! Ich persönlich kiffe nur noch gelegentlich, wenn es stark Indica-lastige Sorten gibt, denn dieses „High“ der Sativa-lastigen Gattungen brauche ich nicht – ich sehe das fast in einer Liga mit Klebstoff-Schnüffeln und dem Konsum von anderen beißenden, ätzenden Substanzen – das hat mit dem reinen THC/CBD-Rausch nicht viel zu tun!

  6. Ebenfalls vielen Dank für deinen Kommentar und das du uns eine andere Sichtweise der Dinge aufzeigst. Auch wenn die These mit dem Sativa doch recht gewagt ist.

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