Cannabis Agentur bald in Deutschland?

Eine deutsche Cannabis Agentur könnte schon schneller kommen als viele es für möglich gehalten hätten. Wie die ARD berichtet will Gesundheitsminister Herman Gröhe (CDU) damit den Zugang zu medizinischen Cannabis für Schmerzpatienten vereinfachen. Doch auch zahlreiche Investoren interessieren sich für das Geschäft mit dem Cannabis.

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Ziele der Cannabis Agentur

Hauptaufgabe der neu gegründeten Cannabis Agentur wäre die Versorgung der Schmerzpatienten ebenso wie das Erteilen der Sondergenehmigungen. Bisher gibt es in Deutschland nur etwas mehr als 500 dieser Genehmigungen. Experten sehen bis zu 800.000 Patienten die durch die Cannabis Agentur an Weed auf Rezept kommen könnten.

„Das ist etwas komplett Neues. Die Landwirtschaft hilft uns, hier ein Produkt anzubauen, das sonst nicht für den Verkauf angeboten werden darf. Das muss man auf eine rechtssichere Art und Weise machen, damit das Ganze nicht beklagbar ist“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Karl Lauterbach.

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Ebenso soll die Agentur Aufträge zum Anbau von Cannabis an landwirtschaftliche Betriebe ausschreiben. Damit soll gewährleistet werden das die Patienten mit Qualitativ hochwertigen Produkten versorgt werden und sich ihre Medizin nicht selbst anbauen. Die Betriebe müssen sich natürlich einer genauen Überprüfung durch die Behörden stellen. Wie dies genau aussehen soll ist bisher noch nicht entschieden.

Investoren zeigen starkes Interesse

Vor allem seit der Legalisierung in Amerika herrscht unter den Investoren eine richtige Goldgräberstimmung. Jeder will so schnell wie möglich im Markt sein und damit ein Stück vom Milliardenmarkt Cannabis abhaben. Auch in Deutschland sollen Umsätze im dreistelligen Millionenbereich möglich sein. Das trotz aller Euphorie aber auch Vorsicht geboten sein sollte zeigt ein Beispiel aus der letzten Woche mit den Kiffer Aktien.

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Auch wenn es hier vor allem über den therapeutischen Zweck von Cannabis geht ist es beachtenswert mit welcher Geschwindigkeit die Politik jetzt reagiert. Da kann man sich als Konsument nur wünschen das es mit einer Legalisierung zu Genusszwecken auch in diesem Tempo weiter geht.

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