Weed vom Arzt? Cannabis auf Rezept

Pläne für ein Cannabis auf Rezept schreiten voran

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Sein Cannabis auf Rezept zu erhalten war bisher immer mit einigen Hürden verbunden. Neben der sehr langsamen deutschen Bürokratie ist ein anderer Störfaktor das teure Weed, welches bisher nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Doch dank der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts muss die Politik endlich nachziehen und Patienten den Zugang zum Cannabis auf Rezept erleichtern.

Höchstrichterliche Entscheidung gegen die Cannabis Politik der Bundesregierung

Vor dem Bundesverwaltungsgericht hatten 3 Patienten auf ihr Recht geklagt, sich das Weed selber anzubauen. Denn nicht nur die schlechte Versorgung in Deutschland wurde dabei angeprangert, auch die zum Teil sehr hohen Kosten für die Cannabis Medikamente übernahmen die Krankenkassen bisher nicht.


Und so gaben die Richter den Klägern recht und forderten die Politik auf, eine Cannabis Stelle zur kontrollierten Abgabe zu errichten. Diese solle dann die notwendigen Genehmigungen an Betriebe erteilen, das diese Cannabis in Deutschland herstellen dürfen. Die damit verbundenen Kosten beim Cannabis auf Rezept sollen die Krankenkassen tragen.

Die Zeit läuft der Politik davon

Schon Anfang 2017 sollen die Richtlinien des Urteils umgesetzt sein. Bis dahin erlaubten die Richter den Klägern sich ihr Cannabis zu Hause anzubauen. Damit daraus nicht ein Dauerzustand wird, haben sich die Politiker dazu durchgerungen, so schnell wie möglich ein Gesetzesvorschlag vorzulegen der das Cannabis auf Rezept regeln soll.


Doch bei allen Begeisterungen die diese Nachricht jetzt vielleicht auslösen mag sollte dabei im Hinterkopf an ein paar Dinge gedacht werden. Das Cannabis auf Rezept gibt es weiterhin nur an Patienten bei denen alternative Methoden bereits gescheitert sind. Auch ist es noch ein weiter Weg bis zu einer Legalisierung von Cannabis.

Die Politiker und Politikerinnen werden diese neue Gesetz ausgiebig Prüfen bevor es im Bundestag verabschiedet wird. Somit soll gewährleistet werden das es den Patienten zugute kommt und nicht missbraucht wird. Das BtmG wird weiterhin seine volle Rechtskraft behalten und für alle gelten die nicht ihr Cannabis auf Rezept beziehen.

5 Gedanken zu „Pläne für ein Cannabis auf Rezept schreiten voran“

  1. Sieht man wieder wie weit weg von jeglicher Realität sich die Politik bewegt. Man kann nur hoffen das hier bald die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Die Zeichen stehen gut.

  2. Ein Freund von mir der in Chillhouse arbeitet hat auch einen Antrag gestellt! 🙂 Gemeinsam sind wir stark. 80 Fälle in Deutschland wurden bereits genehmigt!

  3. Cannabis auf Rezept sollte aus jeden Fall deutschlandweit eingeführt werden, vor allem, da man immer mehr Fälle sieht bei denen Cannabis gegen Tumore geholfen hat und eigentlich jeder etwas über die positive Wirkung weiß, nur anscheinend die Politiker nicht.
    MfG Marcel

  4. Jedem seine eigene Meinung. Für die einen Menschen ist die Rente wichtig, für andere wieder die Krankenkassenleistungen, und wir Cannabis Konsumenten freuen uns wenn wir in Deutschland nicht mehr als Kriminelle behandelt werden.

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