Cannabis aus der Apotheke immer gefragter

Cannabis Medizin: Die etwas andere Seite des kiffens

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Mehr als nur breit sein

Natürlich ist es die bekannteste Seite von Cannabis, das breit bzw dicht sein. Mehr als 6 Millionen Menschen alleine in Deutschland können dies bestätigen. Aber auch in der Medizin steht Cannabis ganz oben auf dem Zettel. In der experimentellen Phase zumindest.

Leider ist es in der Bundesrepublik Deutschland immer noch nicht möglich, sich die Medizin vom Doktor, sein Cannabis ganz einfach und legal in der Apotheke zu holen. Von den mehr als überzogenen Preisen für diese Medizin einmal abgesehen.Aber warum ist das so?

Cannabis als Einstiegsdroge

Ist wohl das beliebteste Argument der Legalisierungs Kritiker. Und sie mögen damit vielleicht recht haben, genauso wie es Alkohol und Nikotin ebenso sind. Doch wieso dies auch für die medizinische Anwendung von Cannabis herhalten muss ist nicht verständlich. Medikamente enthalten ebenfalls illegale Betäubungsmittel wie Opiate. Doch diese lindern die Schmerzen von Patienten.

Genauso wie es Cannabis als Medizin ebenfalls macht. Unzählige Schmerzpatienten würden von einer legalisierung von Cannabis profitieren. Vor allem in der Krebstherapie kann Cannabis Medizin die Schmerzen und Übelkeit einer Chemotherapie deutlich lindern. Aber auch in der Behandlung von multiple Sklerose kann Cannabis einen therapeutischen Erfolg erzielen.

Geringe Anzahl von belegbaren Studien

Neben der Sichtweise der Kritiker zu Cannabis als Einstiegsdroge, gibt es aber noch einen wichtigen Aspekt der es bisher verhinderte die Droge als Medizin einzustufen. Da in fast ganz Europa und Noramerika Marihuana bisher illegal war, gab es natürlich auch nur ein begrenztes Interesse von Politik und Wissenschaft, in diesem Bereich belegbare Studien zu entwickeln.

Die änderte sich zum Glück in den USA. Seit der Legalisierung von Cannabis in mehreren Bundesstaaten, haben die pharmazeutischen Unternehmen begonnen den Milliardenmarkt der Cannabis Medizin unter Kontrolle zu bekommen. Da amerikanische Studien in Deutschland durchaus Beachtung finden, können noch viele weitere Krankheiten hinzu kommen, deren die therapeutische Wirkung von Marihuana in der Medizin zugeordnet werden kann.

Deutschland deine Bürokratie 

Cannabis auf Rezept gib es auch in Deutschland schon längere Zeit. Von den mehreren hunderttausend Patienten die ihre schmerzen mit der Cannabis Medizin lindern könnten erhalten nur ca. 400 Personen die Ausnahmegenehmigung. Diese wird von der Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vergeben. 

Zuletzt hatte das Verwaltungsgericht Köln in einem Verfahren entschieden, das Schmerzpatienten sich ihr Weed selber anbauen dürfen. Natürlich muss dies in einen extra Zimmer geschehen damit sich keine dritten an den Blüten berauschen dürfen. Ebenso müssen die Patienten davor schon andere Heilungsverfahren negativ getestet haben.

Alle Macht dem Bundesinstitut 

Könnte man behaupten und würde damit nicht mal ganz verkehrt liegen. Den genau dieses muss jetzt das Gerichtsurteil umsetzen. Jeder der die nötigen Gutachten von seinem Arzt hat, seine Ausnahmegenehmigung und auch die wohnlichen Voraussetzungen geschaffen hat, darf legal in Deutschland Cannabis anbauen. Doch bisher wurde das Urteil noch nicht umgesetzt.

Nicht ganz uninteressant für normale kiffer ist dabei das genau die selbe Stelle die Entscheidung über legale Coffeeshops in Deutschland trifft. Mehrere Städte darunter FrankfurtBonn und die Berliner Bezirke Kreuzberg-Friedrichshain haben bereits bei dem Bundesinstitut einen Antrag gestellt. Das Ergebnis ist zum jetzigen Zeitpunkt offen. Allerdings sollte man sich nicht zuviel von der Initiative erwarten. Vor allem da Cannabis immer noch unter das Betäubungsmittel Gesetz fällt und somit illegal ist.

Ein Gedanke zu „Cannabis Medizin: Die etwas andere Seite des kiffens“

  1. Ich hoffe die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke kommt endlich mal voran.
    Bei der chronischen Darmentzündung Colitis ulcerosa führt es z.B. nachweislich dazu, dass sich die auftretenden Durchfälle verringern, weil die Darmbewegung verlangsamt wird und die Flüssigkeit im Darm besser aufgenommen wird.

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