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Cannabis als Pflanze Teil 2: Das Rauschmittel

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Nachdem wir bereits in unserem ersten Teil die Herkunft der Cannabis Pflanze kennen gelernt haben, geht es heute um das Rauschmittel.  Dies ist wohl die meist genutzte Form der Cannabis Pflanze. Aber was verursacht eigentlich den Rausch? Und was macht es mit unserem Körper? Auf diese und weitere Fragen findet ihr in unserem Artikel die richtige Antwort.

Die berauschende Wirkung dieser Pflanze

„Schuldig“ für die Wirkung der Cannabis Pflanze ist das THC – Molekül. Dies entsteht durch die Blütenbildung der weiblichen Pflanze. Während anfangs in der Cannabis Pflanze nur THC als Säure enthalten ist, wandelt es sich durch Wärme und UV Strahlung in das von Kiffern beliebte Tetrahydrocannabinol (THC) um.

Nachdem sich die Blüten die voll ausgebildet haben müssen sie erst noch getrocknet werden. Durch diese weitere Umwandlung erhöht sich der THC Anteil um ein vielfaches. Doch nicht nur THC wird gebildet auch CBD. Dieser ist vor allem zu medizinischen Zwecken sehr wertvoll. Genaueres erfahrt ihr in unserem dritten Teil unserer Serie.

Das macht Cannabis mit uns

Doch was passiert mit uns und unserem Körper wenn wir an einem Joint oder einer Bong ziehen? Da Cannabis eine psychoaktive Droge ist verändert sie die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe im Gehirn. Das THC-Molekül hängt sich vor allem an CB1 und CB2 Rezeptoren und beeinflusst dabei die Signalübertragung  an die Synapsen.  Dies hat Auswirkungen auf unser Zentrales Nervensystem. Dieses schüttet dadurch bestimmte Botenstoffe aus, welche dann Glücksgefühle, Entspannung und auch Schmerzlinderung erzeugen.

Da viele Menschen aber mehr Cannabis am Tag rauchen als der Körper verarbeiten kann, wird das überschüssige THC, aufgrund seiner lipophilen Eigenschaft, im Fettgewebe gespeichert. Von dort löst es sich wieder ganz schwer, da der Körper fast kein THC abbauen kann. Dies erfolgt zu 65% über den Stuhl und etwa 25% über den Urin. Bei Menschen mit hohem Körpergewicht kann sich dieser Prozess über Monate hinziehen.

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